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Grosses Interesse am Infonachmittag - ELEKTROMOBILITÄT und elektrische Geräte

E-Fahrzeuge und Akku-Gerätefür Betrieb und Garten weisen den Weg in die Zukunft und sind schon jetzt alltagstauglich: Davon überzeugten sich beim Andelsbucher Infonachmittag im Werkraumhaus am 20. Februar 2016 viele BesucherInnen und probierten verschiedene Geräte und Fahrzeuge gleich selbst aus.

Einen Nachmittag lang stand Andelsbuch über Einladung von Gemeinde und Pfarre Andelsbuch, Werkraum und Maschinenring Bregenzerwald am 20. Februar 2016 ganz im Zeichen von Elektrofahrzeugen und ihrem Umfeld. Bürgermeister Bernhard Kleber eröffnete den Infonachmittag im sehr gut gefüllten Werkraumhaus und konnte neben Landesrat Erich Schwärzler und vielen Interessenten aus der Nähe u.a. Besucher aus Deutschland und der Schweiz begrüßen.

Energieautonomie: Ein gemeinsamer, notwendiger Weg Vorarlberg hat sich mit der Energieautonomie ein ambitioniertes, aber mehr als notwendiges Ziel gesetzt. Christian Vögel, Fachbereich Energie und Klimaschutz beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, und Josef Brusa, erfolgreicher Schweizer Unternehmer und Pionier in Sachen E-Fahrzeuge, lieferten in ihren Vorträgen überzeugende Gründe dafür. Weniger klimaschädliches Kohlendioxid und andere Luftschadstoffe helfen, die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen. Brusa ging dabei auch auf die globale Dimension ein und zeigte aktuelle Herausforderungen für unseren Planeten auf.

Mobilität als persönlicher Beitrag zum Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz Unsere Mobilität spielt dabei eine zentrale Rolle – jeder kann Verkehr vermeiden und umweltgerecht abwickeln. Elektroautos sind hier neben zu Fuß-gehen, Radfahren, Bus und Bahn oder Fahrgemeinschaften ein gute Option. Ein wichtiger Grund: Sie können mit heimischer, erneuerbarer Energie (Ökostrom) „betankt“ werden. Österreich gibt pro Monat eine Milliarde Euro für den Einkauf von Erdölprodukten aus. Stellen wir unsere Mobilität vermehrt auf elektrische Antriebe um, fließt ein guter Teil dieser Mittel der heimischen Wertschöpfung zu.

E-Autos: Praktisch und wirtschaftlich interessant Mindestens 100 Kilometer schafft ein modernes E-Auto inzwischen mit einer Akku-Ladung. Die Praxis zeigt, dass nur wenige Fahrten länger sind. Zudem stehen allein in Vorarlberg über 210 Stromstellen für das Nachladen zur Verfügung. Förderungen und Steuererleichterungen machen E-Fahrzeuge zudem auch wirtschaftlich interessant, konnte Philipp Österle von der VKW/Bereich Mobilität berichten. Dass E-Autos zudem attraktiv, sicher, komfortabel und gut zu fahren sind, prüften die Besucher anschließend ausgiebig bei der Ausstellung. Die Fahrzeuge der Autohändler Meusburger, Rüf und Scalet aus Andelsbuch, Geiger und Rehm aus Egg, Lang aus Schwarzenberg und der VLOTTE und die Geräte der Fa. Herburger wurden regelrecht umlagert und intensiv diskutiert.

Akku-Geräte: Schutz für Gesundheit und Umwelt und weniger Lärm Auf die Möglichkeiten von Akku-Geräten ging Bernhard Feuerstein, Obmann des Maschinenrings Bregenzerwald, in seinem Bericht ein. Was bei Akkuschraubern schon lange selbstverständlich ist, funktioniert inzwischen auch bei Rasenmähern, Heckenscheren, Laubbläsern, Sägen und Bohrern: Der Betrieb mit Akku. Elektrisch angetriebene Geräte sind deutlich leiser als jene mit Zweitaktmotoren.Anwender und Umwelt profitieren davon, dass im Betrieb keine oder kaum Schadstoffe abgegeben werden. Immerhin produziert eine übliche Kettensäge laut einer Schweizer Untersuchung pro Betriebsstunde soviel Schadstoffe wie einhundert PKW.

Die Präsentationen zum Download bzw. zum Nachschauen auf YouTube:

Mobilitätsstrategie - https://www.youtube.com/watch?v=jERGyANeZUc

VKW-Mobilitätszentrale

E-Geräte: Möglichkeiten und Stärken - https://www.youtube.com/watch?v=yv68QteEceU

Josef Brusa - https://www.youtube.com/watch?v=05HxNICf6is